28.02.2019 I TB30er – FG Südwest / Deutsche Bank 1:1 (1:1)

Hallo werte Freundinnen und Freunde des runden Leders,

 

am heutigen Donnerstag stand das erste und letzte Heimspiel für diesen Monat auf dem Programm und zu Gast war der Tabellenletzte FG Südwest / Deutsche Bank. Auf dem Papier damit Traktor als Tabellenfünfter somit Favorit in diesem Spiel. Traktor wollte in diesem Spiel den Punkteabstand nach unten weiter vergrößern und der Gegner brauchte unbedingt die 3 Punkte um näher an das rettende Ufer zu kommen (zum damaligen Zeitpunkt 7 Rückstand). Der Gegner ist kein unbekannter und belegte in der letzten Saison den 3.Platz, daher ist der jetzige Tabellenstand ziemlich überraschend. Überrascht waren wir auch, dass anscheinend der letztjährige Torjäger mit der Nummer 10 wieder im Kader war. Er fehlte im Hinspiel. Vom Hörensagen war er wohl lange verletzt. Auf dem Papier stand uns also die Mannschaft gegenüber, die letztes Jahr den 3.Platz belegte. Daher war es heute Abend keine leichte Aufgabe und man musste sich auf viel Gegenwehr einstellen. Es sollte uns ein harter Kampf um die Punkte erwarten.

Genug mit dem Vorgeplänkel und rein ins Geschehen…

 

…die erste Halbzeit ist eigentlich schnell erzählt. Beide Mannschaften leisteten sich viele Abspielfehler im Spielaufbau, so dass ein wirklicher Spielfluss bei beiden Teams nicht zustande kam und vieles dem „Gevatter Zufall“ überlassen worden ist. Umso erstaunlicher ist es, dass die beiden Tore des Tages schon in den ersten 10 Minuten gefallen sind. Die erste Torchance hatte Traktor mit einem Pfostenschuss durch „Hämsen“. Im Gegenzug übte sich Antonio mit einem Gegenspieler im Ringen, was jedoch zu Ungunsten von Traktor mit einem Freistoß geahndet worden ist. Alles meckern und protestieren half nicht. Der Schiedsrichter hat halt immer Recht, auch wenn er im Unrecht ist 😉 Der Gegner nutzte die zentrale Position ideal aus und konnte in Führung gehen. Der abgelegte Schuss fand seinen Weg an der Mauer vorbei und schlug vom Innenpfosten in unserem Gehäuse ein, 0:1!

Die Führung sollte jedoch nur von kurzer Dauer sein. Traktor spielte den Ball nach dem Anstoß schnell nach vorne. „Hämsen“ mit einem halbhohen Pass auf „One-of-the-Reinsch-Brothers“, welcher den Ball gekonnt per Hacke in den Lauf von „Heidelberger Allemanne“ legt. Dieser ließ sich nicht 2mal bitten und schoss den Ball volley ins lange Eck des Gehäuses zum Ausgleich ein, 1:1! Der Torwart streckte sich vergeblich.

Danach hätten die beiden Teams noch 51 Minuten Zeit gehabt, um den entscheidenden Siegtreffer zu erzielen. Ein weiterer Torjubel konnte jedoch bei beiden Teams an diesem Abend nicht mehr verzeichnet werden.

Nach den beiden schnellen Toren verflachte das Spiel schnell wieder und spielte sich hauptsächlich zwischen den Strafräumen ab. Beide Abwehrreihen ließen wenig zu und die beiden Torhüter hielten, was es zu halten gab. Mit einem Unentschieden ging es in die Kabine.

 

In der Pause wurde die erste Halbzeit analysiert und was man besser machen sollte, jedoch stets den Gegenspieler nicht aus den Augen verlieren darf.

 

Die 2.Halbzeit war etwas besser als die erste Halbzeit, weil auf beiden Seiten doch einige Torchancen mehr herausgespielt worden sind. Jedoch war das Spiel weiterhin von vielen Fehlpässen und Missverständnissen geprägt. Wo der Spieler hätte schießen können, wurde lieber noch mal der Pass gespielt und wo der Pass besser gewesen wäre, wurde lieber geschossen. Es war heute nicht das souveräne Spiel von Traktor. Der „Leni’nscher Wächter“ riskierte in 2 brenzligen Situationen „Kopf und Kragen“ und verhinderte somit den erneuten Gegentreffer. Dabei verletzte er sich an der Schulter und fällt für einige Zeit! Junge komm bald wieder und gute Besserung! Das Spiel konnte er zu Ende spielen. Die letzte Chance zur Führung bot sich Traktor, als „Elias“ sich mit einem Trick gegen seinen Gegenspieler durchsetzen konnte und nur aus kurzer Distanz am gegnerischen Torwächter scheiterte.

Beide Teams trennten sich gerechterweise mit diesem Unentschieden.

  

Auf dem Traktor (nebst Tore): Leni’nscher Wächter, Schachter, Hämsen, Heidelberger Allemanne (1), Focko, Stahlarbeiter, One-of-the-Reinsch-Brothers, Antonio, Timquila, Elias, Bathety